Logsta feat. flying tent®

In 7 Sekunden bereit für jedes Abenteuer

Hängemattenzelt, Biwakzelt, Hängematte und Poncho in einem – mit einem Flying Tent ist man bereit für jedes Abenteuer. Geschäftsführer David Dietrich erzählt hier von den Abenteuern, die nach dem Auftritt in der Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ auf das Gründerteam warteten und wie sie auf die Idee kamen ein „schwebendes“ Zelt zu entwickeln.

„Die Zusammenarbeit mit Flying Tent war immer spannend für uns. Ihr Business Know-How in Verbindung mit ihrem Abenteuergeist ist wirklich einmalig. Besonders stolz macht uns, dass wir Flying Tent mit unserem Lager in Pittsburgh ermöglich konnten, ihre Produkte ganz unkompliziert auch an ihre vielen Kunden in Amerika zu verschicken. Last but not least: Wir geben ungern an, aber wir brauchen sogar nur 6 Sekunden, um ein Flying Tent aufzustellen.“


Ein Zelt, das über dem Boden schwebt – Wie kommt man auf so eine Idee?

Die Grundidee entstand im Herbst 2014. Jim, unser Erfindergeist, war im Sommer 2014 in Singapur und als er in einer Hängematte im Park entspannte, begann es plötzlich zu regnen. Er ließ sich davon nicht beirren und zog einfach die Hängematte über den Kopf- da entstand die Idee, eine Hängematte mit Dach zu entwickeln. Jim ließ die Idee nicht los und sprach mit vielen Freunden und Bekannten darüber und entwickelte die Idee immer weiter. So ist im Laufe der Zeit ein immer besseres Produkt entstanden, das schlussendlich ein flying tent war. Das jetzt erhältliche Design des flying tent – das sowohl eine Hängematte, ein Hängemattenzelt, ein Biwakzelt und ein Regenponcho ist – entstand eigentlich erst nach der Crowdfunding-Kampagne und unserem Auftritt bei der Puls 4 Sendung „2 Minuten 2 Millionen“.

 Was war eure Motivation bei „2 Minuten 2 Millionen“ mitzumachen?

Wir waren in einem sehr frühen Stadium bei der Sendung dabei, denn wir haben zu der Zeit gezielt nach Investoren gesucht, um flying tent weiterzuentwickeln. Zum Zeitpunkt der Ausstrahlung hatten wir eine Kickstarter-Kampagne laufen, um uns weitere Unterstützer zu suchen. Hierbei hat uns die Sendung natürlich geholfen. Entscheidend war aber vor allem das Investment von Hans-Peter Haselsteiner und Heinrich Prokop. Zusätzlich konnten wir unser Produkt und die Idee dahinter einer Vielzahl von Menschen vorstellen, das ist natürlich enorm wichtig für ein Unternehmen, das ganz am Anfang steht.

Wie waren die Reaktionen nach der Sendung?

Es gab sehr viel Interesse und Anfragen, damit waren wir sehr zufrieden. Die unmittelbaren Verkaufszahlen waren nicht so hoch, das lag aber mit Sicherheit daran, dass wir nicht direkt verkauft haben, sondern über die Crowdfunding Plattform Kickstarter.

Wer steckt eigentlich aller hinter flying tent?

Unser Gründerteam bestand ursprünglich aus fünf Personen, von denen jetzt noch Jim, Eva und ich aktiv für flying tent arbeiten. Jim treibt unsere Produktentwicklung voran, Eva kümmert sich um alle organisatorischen Prozesse und meine Bereiche sind die Finanzen und der Verkauf. Mittlerweile haben wir zwei weitere Mitarbeiterinnen für Marketing & Kommunikation, sowie für das Backoffice.

Aus welchen Bereichen kommen Eva, Jim und du ursprünglich?

Eva ist Eventmanagerin, Outdoortrainerin und war bereits als Unternehmerin tätig, wodurch sie sich beruflich schon immer mit Organisationsthemen beschäftigte. Jim hat vor flying tent bereits einige Produkte entwickelt und war im Messedesign aktiv. Ich selbst habe an der Wirtschaftsuniversität studiert und war zuvor schon in einigen Projekten und Unternehmen tätig, die neue Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht haben.

Was zeichnet flying tent aus?

Wir sind weltweit das erste Pop-up Hängemattenzelt. flying tent ist zugleich eine Hängematte, ein Hängemattenzelt, ein Biwak-Zelt, das als Ein-Personen-Zelt am Boden verwendet werden kann und zusätzlich noch ein Regenponcho. Die perfekte Grundausstattung für jedes Outdoor-Abenteuer.

Wie waren die ersten Reaktionen auf flying tent?

Die Leute waren und sind von unserer Idee begeistert, da unser Produkt Mehrwert liefert, multifunktional und praktisch ist.

Wer ist eure Zielgruppe?

Alle, die gerne campen, fischen, im Freien übernachten, mehrtätige Wanderungen durchführen oder Abenteuerurlaube machen. Unser jüngster Kunde hat es zum 7ten Geburtstag bekommen und unser wahrscheinlich Ältester, mit geschätzten 65 Jahren, fährt gerade per Fahrrad mit dem flying tent durch Asien.

Wo kann man flying tent kaufen?

flying tent kann man in über 60 Einzelhandelsgeschäften in ganz Österreich kaufen, unter anderem auch in Northland-Stores und natürlich direkt über unseren Webshop.

Ihr seid jetzt im 2. Geschäftsjahr. Was habt ihr im ersten Geschäftsjahr gelernt?

Wir liefern unser Produkt erst seit Mai diesen Jahres aus. Das erste Kundenfeedback war für uns enorm wichtig, denn so gelang es uns noch zwei, drei Punkte weiter zu optimieren. Ein weiteres Learning war für uns, dass es ganz wichtig ist, bereits Folgeprodukte in der Pipeline zu haben, um effizienter wirtschaften zu können und die Ressourcen optimal einzusetzen. Ein Single-Shot-Product ist unserer Erfahrung nach zu wenig. Weiteres ist es wichtig die innere Struktur gut im Griff zu haben und verlässliche Partner an der Seite, um schnell skalieren zu können.

Welchen Stellenwert hat Logistik bei flying tent?

Logistik ist für uns enorm wichtig, denn obwohl wir ein sehr junges und kleineres Unternehmen sind, werden unsere Produkte in über 70 Länder weltweit verschickt. Wir haben auch bei großen Logistikern nach einem Partner gesucht, der für uns ein maßgeschneidertes und zu unserem Unternehmen passendes Angebot zur Verfügung stellen kann, haben dann aber gemerkt, dass wir da nicht die nötige Unterstützung bekommen. Wir sind froh, dass wir in Logsta einen verlässlichen Partner gefunden haben, der uns auch ein Lager in den USA ermöglicht, um damit auch die Nachfrage in den USA bedienen zu können.

Was schätzt ihr an der Zusammenarbeit mit Logsta?

Die Kombination aus verlässlicher Leistung zu einem guten Preis, wie auch ihr proaktiver Service und ihre Unterstützung bei Sonderfällen. Wir sind sehr froh über diese Zusammenarbeit. Für jeden, der zum ersten Mal mit dem Bereich Logistik zu tun hat, ist Logsta mit Sicherheit ein guter Partner, da sie einem erklären, was es zu beachten gilt und man sich auf sie verlassen kann.

Welche Tipps habt ihr für andere Startups oder Unternehmen, die gerade ganz am Anfang stehen?

Es ist enorm wichtig, dass du lieferfähig bist, wenn du dein Produkt der Öffentlichkeit präsentierst. Zusätzlich solltest du deine Parameter, wie Produktions- und Zertifizierungskosten kennen und dich auch mit anderen Markteintrittsthemen beschäftigt haben – dazu gehört auch die Logistik. Es ist wichtig, dass alles genau zu planen, bevor du dein Produkt präsentierst, denn sonst kann es sein, dass du mögliche Chancen und Potenziale nicht voll ausschöpfst.

2017-11-14T16:04:28+00:00

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